Ein wichtiges Element der Waldorfpädagogik sind immer wiederkehrende Rhythmen; im Tages-, im Wochen-, aber auch im Jahreslauf. So folgt jeder Tag im Kindergarten einem gewissen Rhythmus, zum Beispiel von Freispielphasen, Aufräumzeiten und Stuhlkreisen; die Woche ist gegliedert, indem jedem Tag bestimmte Tätigkeiten zugeordnet sind; über das Jahr werden bestimmte Feste gefeiert, und die Besonderheiten der Jahreszeiten nehmen einen breiten Raum ein.
Das Leben von Rhythmen ist jedoch kein Ausdruck formaler Pedanterie, sondern – vergleichbar mit dem Rhythmus des Herzens – wie ein lebendiges Schwingen.



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