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Geschichte

In Hollen werden seit 1734 Kinder betreut. Damals gab es in einem Kotten des Bauern Hornberg eine so genannte Nebenschule, in der Kinder aus Hollen, Niehorst und Ebbesloh bis zum zwölften Lebensjahr unterrichtet wurden. Die älteren Kinder gingen nach Isselhorst. 1836 wurde aus der Nebenschule eine einklassige Dorfschule und der neu gegründete Schulverband baute ein Fachwerkhaus, das als Schulhaus diente und gleichzeitig dem Lehrer eine Wohnung bot. Es stand ungefähr dort, wo heute unser Kindergarten ist. Als das Gebäude nicht mehr ausreichte, wurde ein Anbau errichtet und eine zweite Lehrkraft eingestellt.

1930 brannte das Haus nach einem Blitzschlag ab. 1931 wurde ein neues Gebäude errichtet, in etwa so wie wir es heute kennen. Nach der Schulreform von 1968 wurde die kleine Schule 1976 geschlossen. Die Hollener Kinder besuchen seitdem die Grundschule in Isselhorst. Erst 1986 kehrten Kinder in das Hollener Schulgebäude zurück; zunächst in Form einer Spielgruppe im Pavillon, und dann, im Sommer 1987, im renovierten Hauptgebäude, wo der neu gegründete Waldorf-Kindergarten Gütersloh einzog.

Seit 2009 werden im Kindergarten Kinder unter drei Jahren betreut. Ebenfalls erfolgte unter der neuen Kibiz-Gesetzgebung ein Ausbau auf eine Betreuungszeit von bis zu 45 Stunden. 2010 übernahm der Förderverein das Gebäude von der Stadt und ist nun Eigentümer, der Kindergarten bleibt weiterhin Mieter des Gebäudes. Im selben Jahr erfolgte mit Fördermitteln des Landes und der Stadt durch den Kindergartenverein selber ein Umbau, um den neuen Herausforderungen an die Betreuung der Kinder unter drei Jahren gerecht zu werden. Mit dem Kindergartenjahr 2010/11 wurde die Anzahl der Plätze für zweijährige Kinder auf 6 erhöht. Der Förderverein erweiterte ebenfalls 2010 das Gebäude um einen Neubautrakt, in den im Mai 2011 eine Gruppe einzog.